Ab wann ist man ein Otaku?


otaku is dead

Mein Weltbild wurde erschüttert!

In einem Forum wo ich öfters unterwegs bin gab es eine Interessante Diskussion darüber ab wann man ein echter Otaku sei. Bei dieser Diskussion waren mehrere User der anschicht das man erst ein richtiger Otaku sei wen man „Cosplayen“ und „Zeichen“ würde. Das passte so gar nicht in mein Weltbild. Also fragte ich Tante Wiki was sie dazu meint.

Otaku (jap. Haus, おたく , お宅) bezeichnet im Japanischen Fans, die sehr viel Zeit und Geld für ihre Leidenschaft aufwenden und ihr mit großer Neigung nachgehen. Es wird ähnlich der englischen Wörter Nerd oder Geek benutzt.

Hier wird genau das beschrieben was meiner ansicht nach auch zutrifft.

Als Bezeichnung für die Fans selbst wurde „Otaku“ (jap. おたく, オタク, ヲタク) wahrscheinlich zuerst von Nakamori Akio in seiner Kolumne Otaku no Kenkyū (Otaku-Forschung) des Magazins Manga Burikko benutzt. (Dieser Gebrauch ist ein Wortspiel: Sagt man dem Tick folgend dein Buch heißt das otaku no hon, was man aufgrund der Mehrdeutigkeit der japanischen Grammatik auch als Buch von Otaku deuten kann. Er interpretierte das Wort also nicht als Pronomen, sondern als Namen, mit denen die Fans sich ansprachen.) In der Kolumne beschrieb er einen Typus von männlichen Fan, der zu seinen Lieblingsserien eigene Geschichten oder Comics verfasst (siehe auch Fan-Fiction, Dōjinshi, Fanzine), sich als seine Lieblingsfigur verkleidet (siehe auch Cosplay), und sich auf Veranstaltungen wie dem Comic Market (abgekürzt Comiket) mit Gleichgesinnten trifft. Seine Eindrücke von diesen Fans, wie sie ihm auf dem Comiket begegneten, waren sehr negativ; er beschreibt sie als unsportliche Stubenhocker, entweder unter- oder übergewichtig, Brillenträger, wahrscheinlich wenig beliebt in der Schule und trifft damit die typischen Nerd-Klischees.

In diesem Teil wird dann wiederum bestätigt was die User meinten. Aber dann meinte Tante Wiki weiter.

Anime und Manga gehören zwar zu den wichtigsten Themen auf dem Comic-Market, jedoch sind nicht alle Dōjinshi Comics. Grundsätzlich sind es Fanzines, welche auch Erzählungen, Aufsätze, Interviews, Reviews usw. enthalten können. Dementsprechend sind auf der Comiket eine Vielzahl von ausgefallenen Hobbys vertreten, deren Anhänger man in verschiedene Sorten von Otakus unterscheiden kann. Es gibt z. B. Militär-Otakus (die sich für Uniformen begeistern, entsprechendes Cosplay machen oder am Wochenende im Wald Krieg spielen), PC-Otaku (nannte man früher Hacker), Fußball-Otakus (meist weibliche Fans von bestimmten Spielern) oder die klassischen Manga-Otakus (Manga/Anime Fans), Idol-Otakus (Fans von Popsängerinnen), SF-Otakus usw. Auch Leute, die nicht auf die Comiket gehen, benutzen das Wort „Otaku“, um sich so zu bezeichnen, z. B. als Fitness-Otakus, Geschichts-Otakus o.Ä. So gebraucht hat es keinerlei negative Konnotationen, man bringt lediglich zum Ausdruck, dass man sich hobbymäßig (d.h. nicht beruflich) mit einem Thema beschäftigt und sich darin sehr gut auskennt.

Was auch eher meinem Weltbild entspricht.

Natürlich kann man Tante Wiki nicht als 100% sicher bezeichnen. Deswegen fragte ich im Forum nach wo es geschrieben stehe „Ab wann man ein richtiger Otaku sei.“

Daraufhin wurde mir dann dieses Buch hier empfohlen. Womit ich herzlich wenig anfangen kann.

Trotzdem ging mir diese Sache Tage lang nicht aus den Kopf und ich dachte auch sehr viel darüber nach. Bin aber nicht wirklich auf eine Antwort gekommen.

Aber ich kann einfach nicht akzeptieren das man „Cosplayen“ und „Zeichen“ muss um ein richtiger Otaku zu sein. Nicht jeder Mensch kann Zeichen oder Schneidern. Vor allem will ich die Versuche auch keinem antun.

Aber vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen. Ab wann, meint ihr, ist man ein richtiger Otaku? Oder habt ihr eine ganz andere meinung dazu?

28 Kommentare zu “Ab wann ist man ein Otaku?

  1. Ist Schwachsinn. Ich lese zum Beispiel immerwieder von Leuten, die Cosplay betreiben, obwohl sie keine Ahnung von den Charakteren haben, die sie darstellen, was aus meiner Sicht eigentlich die Essenz des Ganzen ist.
    Aus meiner Sicht ist man auch erst ein Otaku wenn es zu spät ist. Man kann es halt nicht ergendwie erzwingen, man wird es einfach^^

    • @ringlord | 6. Juli 2009 um 00:20
      Dazu möchte ich auch noch was sagen, denn besser kanns mans kaum sagen. Die Idee hinter dem Cosplay ist NICHT einfach sich zu anzuziehen wie ein Charakter, viel mehr ist das Ziel zum Charakter zu werden.
      Leider ist es aber gerade in Deutschland so das es sich mehr um eine Modeerscheinung handelt als wirklich um eine Einstellung. Ich lehen mich mal hinnaus und behabte das von 100 selbsternannten Cosplayer nur einer (er oder sie) ist der sich wirklich mühe mit Kostüm und dem Studium des Chatakters gegeben hat. Anders sindmir zig Narutos auf diversen Treffen nicht zu erklären.

  2. nenn gleich mal den blog german wannabe blog um, husch husch xD

    nee, kein plan… otakus werden in welcome to the nhk zum bleistift auch als normal angezogene menschen dargestellt, die sich mit dem ganzen stuff eindecken (im anime folge 1 auf jeden fall zu sehen). ich würd mal sagen, dass es die für den westlich orientierten markt geschaffenen medien (das buch da zum bleistift) kaum bis garnicht schaffen, die richtige definition zu finden, ab wann man ein otaku ist. aber das cosplayen und zeichnen sind da nunmal die offensichtlicheren merkmale die ein otaku haben kann, weshalb ich die idiotie der forenmitgieder nicht als ausgesprochen tragisch erachte. außerdem kann man sich noch ein anderes beispiel vor augen führen: ich bin auch fußballspieler, aber dafür muss ich nicht in einem verein spielen.

    ps: thx für den eintrag in die blogliste, falls ich mich nich schon bedankt hab…. vergesslich bin ^^

  3. Äh, ich sehe es so…

    Otakus müssen nicht unbedingt Geld ausgeben. Im gegenteil,
    die meisten die ich kene geben mir sogar Rabatt weil ich Stammkunde bin.
    Nein, ich meine nur damit Otakus die Geld investieren aber nicht mit dem Herz bei der Sache sind,sind für mich keine trve Otakus. X(

    Naja richtige Otakus erkennen Poser, zumindenst kann ich das mit meinen Trve-Blik…
    Außerdem besitze ich noch einen Moe-Blick aber das hat
    mit dem jetzigen Comment nichts zu tun. xD

  4. Also jetzt wird schon darum gestritten wer sich Otaku nennen darf?Mal davon abgesehen das es schon komisch ist sich darum zu streiten wer sich mit einem negativ gemeinten Wort bezeichnen darf,ist das ganze dich wieder nur so ne blöde Jugendbewegungsgrütze die wahrscheinlich in dem Forum abläuft.
    Kannst du mit jeder anderen momentanen populären Jugendbewegung austauschen und die Leute streiten sich auch wer echt und wer Fake ist.

    Was ist ein Otaku?
    Ein sehr,sehr engagierter Fan einer bestimmten Nische der den Großteil seiner Aufmerksamkeit eben jener widmet.Das muss eben nicht nur Anime sein aber der Deutsche Markt hat ja eh keine Ahnung von tuten und blasen…

  5. Ein Otaku wird/ist man weniger durch das was man tut als wie und warum man etwas tut. Für mich ist es die Einstellung zu seinem Hobby was einen zu einem Otaku macht.

    Ich nehme jetzt z.B. mal mich als Beispiel. Ich habe zwar einmal in meinem Leben Cosplay gemacht. Doch habe ich mir das Costüm bei ebay gekauft und nicht selbst gemacht. Auch vom zeichnen habe ich keine Ahnung. Doch niemand der mich kennt würde jemals bezweifeln wollen das ich ein Otaku bin. Und das ausschlaggebenste dafür ist nicht mal die Tatsache das mein Zimmer von oben bis unten mit Anime Zeugs zugepflastert ist oder das ich seit über 4 Jahren fast jeden Tag 1-2 Stunden Animes gucke.

    Es geht viel mehr darum das ich mein gesamtes Leben mit meinem Hobby fülle. Ich finde Leute die ständig auf Conventions gehen nur um dort Cosplay zu machen sind noch langeeee keine Otakus. Ich kenne viele solcher Menschen und im „normalen“ Leben haben die mit Animes meist wenig am Hut. Die gucken vielleicht 1-2 Serien überhaupt und machen davon Cosplay oder machen einfach von den Serien Cosplay die gerade „angesagt“ sind. Genauso gibt es Leute die den ganzen Tag lang zeichnen, einfach weil sie den japanischen Stil mögen doch dies einfach nur als ein Hobby unter vielen anderen machen.

    Wie schon gesagt ich fülle mein ganzes Leben mit meinem Hobby, einfach weil es für mich das wichtigste überhaupt ist.
    Wenn ich Serien gucke dann sind es Animes. Wenn ich ein Buch lese dann ist es ein Mangas. Wenn ich ins Internet gehe dann um mich mit anderen über Animes zu unterhalten oder um etwas darüber nachzulesen. Wenn ich Spiele spiele dann immer solche die ein Anime Desing haben wie z.B. Guilty Gear, Disgaea, Ragnarok Online oder Tales Of Eternia. Andere Leute ziehn sich Pornos, ich zieh mir Hentais. Ich tue dies nicht um irgentwem was zu beweisen oder um „cool“ zu gelten sondern einfach weil es mein Leben ist, ein Leben für mein Hobby. Ein Leben als Otaku !

    Achja und zum erkennen eines Otakus. Wie hat das Madarame so schön in Genshiken gesagt „wenn du merkst das du ein Otaku bist, warst du längst einer“.

    • Dein Kommentar finde ich richtig klasse, eigntlich müsste man das bei Wiki reinsetzen, weil wie einige schon sagten, manche geben massenweise Geld aus, nur um coole Cosplays zu tragen, um dabei zu sein etc, aber du bringst es genaustens auf den Punkt!!^^

  6. oO
    Bist du im WoH Board xD? Denn da gab es eine ähnliche Diskussion. Eine bestimmte Person hat immer darauf bestanden, dass man nur ein Otaku ist, wenn man cosplayed. Der konnte man nicht mal mit Argumenten kommen. ._.

    Man schiele doch nur mal vorsichtig rüber zur Manga- und Animeserie „Genshiken“. Nehmen wir dort den Ober-Otaku überhaupt: Madarame. Der zeichnet nicht, der bastelt nicht und der cosplayed nicht. Dennoch ist er ein Otaku, der Jenseits von Gut und Böse ist xD

  7. Erst mal danke an alle für die vielen Kommentare. Damit ist mein Glauben in die Otaku Welt doch noch nicht gestorben.

    An Ringlord:
    Das stimmt allerdings. Wenn man jemanden Cosplayt sollte man sich auch mit der Person identifizieren können.

    An BlastOpfer:
    Keine Ursache ich Verlinke immer gerne auf Deutsche Anime und Manga Blogs.

    An le0ne:
    Stimmt schon wenn man nur Kauft und Kauft und nicht mit dem Herz dabei ist bringt das ja auch nichts. Aber Kaufen gehört schon zum Otaku sein dazu finde ich. Den irgendwie muss man sich ja die neuesten Anime ansehen können.

    An Blowfish:
    Tja so sind die Deutschen nun mal. Für alles und jeden muss es Regeln geben. Und man muss ja immer etwas besseres sein als alle anderen.

    An Shino-Bakura:
    Sehr schöner Kommentar! Habe auch mal deinen Blog in meine Link Liste aufgenommen.

    An Arkilein:
    Mist erwischt. Ja, die Diskussion stammt aus dem WoH Board. Ja, den Damen dort konnte man es echt nicht recht machen. Und sie ließen sich echt nicht von ihrer Meinung abbringen.

    Ich denke mal als ein sehr gutes Beispiel für Otaku Vielfalt ist Genshiken. Den Manga sollte ich mir mal wieder durch Lesen.

  8. Hallo allersetits, dies ist für mich eine kleine Premiere, da ich mich bisher vom „Weltgeschehen“ ziemlich abgeschottet habe und dieser Beitrag für mich sozusagen den ersten Schritt zur Normalität darstellen soll. Nämlich mit anderen kommunizieren. Meine Ansichten mögen Ihnen radikal erscheinen, dies bitte ich zu entschuldigen.

    Laut einer alten japanischen Doku (mit englischen Untertiteln), die ich zufälllig vor kurzem gesehen habe und die den Titel „Otaku“ trug, ist dies eine Bezeichnung für Menschen, die ein Thema mit einer abnormalen bzw krankhaften Interesse verfolgen. Egal ob Anime, Manga, Waffen, Musik, Idole u.s.w. Zur Anschauung hat man richtige Otakus interviewt und ihren Lebensstil gezeigt.

    Ein Fernseh-Otaku bleibt die meiste Zeit in seinem Zimmer und sieht fern (nachts), tagsüber schläft er. Ein Video-Otaku hat sein Zimmer voll- mit VHS-Kassetten gestappelt. Er nahm alle Shows (Anime) auf, und holte sich die, die er nicht selber aufnehmen konnte, von Gleichgesinnten. Auf die Frage, ob er sich sein Videomaterial jemals ansehen würde, antwortete er – „Dafür habe ich keine Zeit, sonst verpasse ich etwas.“

    Ein Idol-Otaku jagt Idolen nach und kauft den damit verbundenen allen möglichen Merchandize (anstatt z.B. anständige Kleidung o. was anständiges zu essen), mit Gelegenheitsjobs hält er sich über Wasser. Man hat ihn gefragt, ob eine seiner Idole für ihn als Traumfrau in Frage käme. Darauf antwortete er – „Nein“.

    Es waren noch mehr Beispiele dabei, doch hatten sie alle etwas gemeinsam, sie waren alle verkommen und sehr tief in der Gesellschaftsebene angelangt.

    Deswegen ist das ein durchaus negativer Begriff. Jemand, der sich freiwillig mit diesem Begriff zu schmücken versucht, verkennt die Bedeutung. Er möchte sich einfach nur innerhalb einer Gemeinschaft von gleichgesinnten profillieren, bzw seine Dazugehörigkeit / 1337n355 / Überlegenheit in Sachen Fachkenntniss zum Ausdruck bringen. Denn es ist modisch Otaku zu sein, wenn man in diesen Kreisen verkehrt.

    Innerhalb der deutschen Sprache, ist die Bedeutung von „Otaku“ durch eine Modeerscheinung korrumpiert worden. Letztendlich bedeutet ein Wort das, was man mit ihm ausdrückt. Jedoch könnte es sein, dass wenn die deutschen Otakus sich mit dem gelobten Land näher auseinandersetzen, ihre Meinung sich schlagartig ändert. Nur weniger ignorannt müssten sie dazu erst noch werden.

    Ich bin ein Otaku und hoffentlich bald nicht mehr. Meine Leidenschaft aufgeben möchte ich nicht, doch darunter so zu leiden auch nicht. Von jetzt an, alles in Maßen. Nur der Schmerz vermag es, einem der nicht hören will, die Augen zu öffnen. Zu sehen, was mir alles entgangen ist, schmerzt.

  9. Interessant. Ich hatte schon immer meine liebe Mühe, cosplayende, fanzeichnende ConHon-Kiddies, die sich am besten noch ihre Anime ausschließlich (deutsch-untertitelt) aus dem Internet herunterziehen als echte „Otaku“ anzusehen – nun wird der Spieß auch noch umgedreht und praktisch jeder, der vor Dragon Ball (oder was auch immer der Anfang vom Ende war) zum Animefan wurde, zum Normalo erklärt? 90% der Comiket Besucher sind dann wohl auch keine Otaku?

    Besonders pervers an dieser Sichtweise scheint mir zudem, dass ein Otaku ja eigentlich nicht einmal Animefan sein muss. Schließlich kann man auch Games-Otaku oder Roman-Otaku sein. Im japanischen Alltagsgebrauch wird das Wort Otaku wohl eher in der Bedeutung „(extrem) Fan (Geek, Nerd)“ verwendet. Fan widerum kann man von so ziemlich allem sein. Außerdem hat Otaku den Hauch von „gesellschaftsunfähig“, wobei dies in Japan natürlich ein weitaus schwereres „Vergehen“ ist, also in Krautland.
    Ein Trekki wäre demnach ein prototypischer Otaku, nur halt kein Ani-Ota! Shino-Bakura scheint da laut Selbstbeschreibung auch sehr gut ins Schema-F zu passen. 😉

    Ansonsten muss ich Blowfish doch beipflichten: Es ist schon seltsam, wenn sich darüber gestritten wird, wer sich mit einem Schimpfwort bezeichnen darf. Doch so ist nun mal der Lauf der Welt: Jeder möchte gern zu einer Subkultur gehören – aber natürlich erst, nachdem diese zum Mainstream geworden ist.
    In Anbetracht der Tatsache, dass es heutzutage unter Jugendlichen ganz normal zu sein scheint, Manga nicht nur zu lesen, sondern auch zu zeichnen, frag ich mich doch glatt: Sind Fanzeichner und Cosplayer denn überhaupt Otaku? Oder sind es einfach nur Jugendliche, die Spaß am neuesten Trend haben?

    Wie dem auch sei – ich muss sagen, ich bin eigentlich ganz glücklich, wenn ich nicht sofort als Otaku identifiziert werde. Auf gewisse Weise ist es doch nichts, was man sich aussucht. Wenn man nun mal lieber ein Manga (Buch/Videospiel/Figur) statt einer Flasche Bier kauft oder lieber (mit Freunden oder ohne) gemütlich Anime schaut, statt in coolen Clubs rumzuhängen, ist man doch im Grunde genommen schon fast ein Otaku. Da hilft es auch nicht, keiner sein zu wollen oder gar die Fanszene zu hassen (ich hab’s lang genug damit versucht, übrigens) – und die Luftikus-Definitionen irgendwelcher Hentai-Kiddies (leider) erst recht nicht.

  10. Meine Definition eines Otaku (bessergesagt eines Fans) ist wenn man sein ganzes Herzblut (Zeit und und selbstverständlich auch Geld^^)in sein geliebtes Hobby investiert!

  11. Ich würde sagen, Forum wechseln… kenne keinen Japaner der sich freiwillig als Otaku bezeichnen würde. Die DVD / Doku (http://www.amazon.de/Otaku-Jean-Jacques-Beineix/dp/B00008VDSX) wirft ein viel düsteres Bild auf das Wort und die schon fast an Fanatismus grenzende Fixierung auf einige, wenige Dinge.

    Otaku = extremer Freak
    Ich möchte behaupten das niemand in Europa auch nur ansatzweise der japanischen Bedeutung dieses Wortes gerecht wird, besonders keine Schneider/Male-Liesen aus irgendwelchen Foren XD

  12. Ab wann ist man ein Otaku ?

    Ich denke Man muss die meiste zeit die man neben der arbeit hat in sein Hoppy investieren. Also anime Schauen ,Internetsurfen auf Blogs-shops,forum usw
    Sich die neuesten einträge auf Sankakucomplex,dannychoo,heisei democrazy usw ansehen .
    Anime Figuren Preordern bevor Sie nicht mehr Verfügbar sind usw

    Das meiste geld in dein Hoppy investieren und Platzprobleme im Zimmer haben.

  13. Diese Dokus die es über die japansichen Otakus gibt, sind wirklich Grusselig. Es ist natürlich schon so, das mancher über sein Hobby irgendetwas vernachlässigt, was ihn eben erst zum Otaku macht.
    Für mich ist ein Otaku nichts anderes als ein Stubenhocker, dem vorgeworfen wird, nicht oft genug raus zu gehen, der nicht in der Lage ist der realen Welt zu begegnen. Eben nichts weiter als ein Vorwurf, den man aber irgendwie mit Stolz trägt, da man sein Hobby eben liebt.
    Vielleicht manchmal zu stark. Stärker als die Welt ein zu lieben vermag. Schließlich ist das mit der Ablehnung eine Sache, die nicht von einem alleine ausgeht. Als Otkau ist es nicht zwingend erforderlich die Realität zu hassen und abzulehnen.
    Ja manchmal liebe ich sie sogar.

    Zu dem: Ich mag alte Videospiele. Wie soll ich denn da bitte an einem Coyplay teilnehmen?
    Okay, okay… Gibt es natürlich auch – Frag mal Onkel YouTube nach „Video-Game Real-Life“. Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=_KyIpMtvJvE
    Das wäre natürlich etwas wo ich sofort mit machen würde!

  14. Wann ist man Otaku? Ich sage es mal so, das hat an sich GARNICHTS mit Anime Cospay oder zeichnen zu tun, das ist rein der Westliche Blick, ein sehr eingeschränkter im Übreigen.
    Ein Otaku ist nichts weiter als das was wir als Geek oder Freak bezeichnen würden.
    Neben den typischen und halt stereotypischen Ota´s gibt es ne Menge andere.
    Fusballfans sind in Japan teiweise extrem, das sind Football Otakus, auch SEHR weit verbreitet in Japan sind Tech- bzw. Mecha Ota´s, das sind Otakus die sich auf Computer und (selbsgebaute) Roboter spezialisiert haben.
    Neben den Anime Ota´s sind wohl die Idol Ota´s am weitesten verbreitet, das sind die Leute die bei Conventions oder generell in Akihabara mit Kameras bewaffnet umherlaufen und Cosplayer bzw. Idos fotofraffieren.
    Videospiel Ota´s sind ebenso eine Starke Macht, vorallem in finanzieller Hinsicht, was glaubst du warum SPiele wie Idolmaster hergestellt werden.
    Densha Ota´s, Otakus die Züge lieben (Stichwort Yamanote).
    Ich denke ich muss nicht weitermachen.

    Um es kurz zu machen:
    Hast du ein Hobby das dir gefällt und um das du dich „kümmerst“?
    Versuchst du dein Hobby stets zu verbessern (Wissen oder Gegenstände)? Ja? Wilkommen bei den Otakus mein Freund.

    Eine Sache will ichnoch Anmerken.
    In Japan ist es üblich das sich auch die verschiedensten Otakus gegenseitig respekieren und sogar helfen in welcher Form auch immer, das ist ein ungeschriebenes Gesetz unter Japanischen Fans, wer das nicht beherzigt ist für mich kein echter Otaku.
    Leider ist es im Westen, vorallem in den USA und Deutschland, das westliche Otakus sich ser Elitär benehmen. nur um Ihre Interessen besser dazustellen.

    So ich offe ich konnt weiterhelfen….wenn auch etwas spät.
    PS: Ich bin überigends ein Toku und Videogame Otaku, nur so am Rande.

  15. Also ich bin ja auch ein ziemlich leidenschaftlicher Manga-und Anime-Fan, und das schon seit ganz klein auf, da ich Halb-Japanerin bin. Aber ich investiere nicht mein ganzes Geld und meine gesamte Zeit in diese Sache, weil es für mich „nur“ ein riesiges Hobby ist. Und ich möchte auch nicht wirklich Otaku genannt werden, da es ja doch (vor allem in Japan)ein recht negatives Wort ist. Einige Manga-und Animefans glauben ja, dass Otaku wie ein Titel ist, auf den man stolz sein kann, aber naja…einerseits ist es ja schon fast so, weil man dadurch zeigt, wie sehr man sein Hobby liebt, aber andererseits ist es ja schon ein wenig freaky oder teilweise fast krankhaft, wenn jemand sein ganzes Leben damit verbringt, Animes zu schauen, Figuren zu sammeln und Mangas zu lesen…
    Damit möchte ich aber niemanden verletzen und ich habe auch nichts gegen Otakus, schliesslich haben wir die gleiche Leidenschaft… ^^
    Glg Nao-chan

  16. Eigentlich gibts ne ganz simple Antwort dazu…

    Wenn man Animes und Mangas usw. von Herzen lieb hat und es noch dazu als Hobby hat vlt zu lesen oder anzuschauen dann kann man sich sicher schon mal als einen einfachen Otaku bezeichnen… Aber das ist meine Meinung und ich glaube nicht das jeder mit meiner Meinung hier einverstanden wäre/ist…

    Lg
    RedHawk

  17. Also meine Meinungen sind dazu:

    Zeichnen:
    Nicht jeder hat das große Talent um Mangas zu zeichnen oder mag es auch nicht zu zeichnen wieso soll man auch etwas tun was man nicht will. Dafür haben wir ja Mangakas oder die sich auch dafür intessieren

    Geld Investieren:
    Nicht jeder hat so viel Geld für DVD’s Mangas, Cosplays, Figuren und weiteres manche verdienen vlt. nichts und manche vlt sehr wenig bestimmt gibt es auch andere Gründe

    Cosplays schneiden:
    auch hier spielt Geld eine Rolle. Man hat vlt zu wenig Geld für die stoffe und einfach kein Talent

    Meine Meinung dazu ist:
    Man ist ein Otaku wenn man Animes für seine Leidenschaft anschaut oder Mangas mit der Leidenschaft liest. Wenn man mit freunden über sie redet (falls man Freunde die animes mögen hat oder auch darüber reden wollen). Man Mangas nicht liest um damit anzugeben das man so viele kennt. Man soll sie selber mögen. Es ist egal wie viele Animes man kennt über 10 oder auch unter 10. aber mehr als die Typischen wie die im Fernsehr laufen wie Naruto, One Piece, Detektiv Conan, Inuyasha und weiteres. Man sollte Animes aus dem Herzen mögen

    naja das ist meine Meinung dazu. vlt stimmt ihr mir ja nicht zu aber, okay

    • Da hat aber jemand einen sehr alten Beitrag von mir entdeckt. ^^

      Beim Zeichen und Cosplay gebe ich dir recht. Nicht jeder ist der Geborener Künstler. Und auch das Zeichen und Cosplayen Kosten ja auch jede menge Geld.

      Beim Geld investieren hast du natürlich auch schon recht. Nur halte ich auch nichts von Leuten die sich alles nur Online ansehen und dann nichts Kaufen.

      Und die Leidenschaft darf natürlich auch nicht fehlen das stimmt.

  18. Ich denke es ist nicht nötig eine genaue Einteilung von otakus zu machen.
    Welchen Nutzen hat es, wenn man Menschen danach einteilt wie sehr sie sich mit ihrem Hobby beschäftigen?
    Ich denke ein otaku ist einfach jemand der sein Hobby leidenschaftlich verfolgt. Er muss kein wandelndes Lexikon sein und auch nicht cosplay betreiben. Die Hauptsache ist, dass er Spaß an seiner Leidenschaft hat.

    Es ist mir zwar neu, dass man auch ein otaku in anderen Gebieten als Mangas, animes und ähnlichem sein kann, aber es ist definitiv kein „extremer Endstand“ den man irgendwann erreicht.

    • Ganz Recht, dass sehe ich genauso, wie jemand sein großes Hobby auslebt, es ist doch bei jedem anders.
      Ich betreibe zum Beispiel kein Cosplay, aber zeichne gerne und viel und ich schaue mir lieber den Anime an, als den Manga zu lesen, da es mir mit der Soundtechnischen Untermalung meist besser gefällt.
      So hat halt jeder seine Vorlieben. \(^▽^)/

      Es stimmt, dass der Begriff Otaku auch in anderen Bereichen Verwendung findet, hier im Westen wird es halt immer in Verbindung mit Animes, J-Games und Mangas gebraucht.

  19. Hallo 😉

    Also meiner Meinung nach muss man nicht zwingend Zeichnen oder Cosplayer sein, um ein Otaku sein zu können.
    Wie oben beschriebe, gibt es ja verschiedene. Und so würde ich es auh sehen. Es gibt halt Otakus die zeichnen und welche, die wirklich nur Anime gucken und Mangas lesen. (^-^)

    Liebe Grüße,
    Sakura Natsuki

  20. Huhu erstmal c:
    Also ich finde dass mit dem „Als Otaku bezeichnen“ auch einbisschen oberflächlich..
    Ich zum Beispiel lese auch Mangas, schaue Animes und zeichne ab und zu kawaii- Zeugs c‘:
    Und wenn ich mich nicht als Otaku bezeichen möchte könnte ich es ja auch lassen.. ich finde, dass es jedermanns Sache ist, was er ist, was er macht und als was er sich bezeichnet! (:

    Liebe Grüße
    Yuno c:

  21. Also meine Meinung nach ist man ein Otaku wenn man Animes und Manga wirklich mag. Sich für sie interessiert (alles rund um japan ist auch nicht schlecht ;3 ) und auch Ahnung davon hat!!! Ein paar Mangas und Animes und so „Kram“ zu Hause zu haben schadet auch nicht^^ Aber im Grunde genommen muss jeder selber wissen ob er ein Otaku ist oder nicht. Aber mach dir mal keinen Kopf drüber. Es ist ja auch nur ein Wort^^ Ps: Hör nicht auf das was andere sagen. Mir hat vor einiger Zeit mal ein Anime-Hater gesagt ich wäre kein Otaku und das hat mich auch zum nachdenken gebracht. Aber auf die Meinung solcher Leute darfst du auf keinen Fall hören!

  22. Also ich finde, dass ist einfach nur Schwachsinn. Wenn man wirklich mit dem ganzen Herzen dabei ist und bei jedem seiner Lieblings-Animes oder -Mangas mitfiebert ist man ein wahrer Otaku. Es spielt überhaupt keine Rolle wieviel man ausgibt.

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